In Zeiten des Content-Gedränges gewinnt,
wer mit passenden Inhalten relevante Zielgruppen informiert, unterhält und im Idealfall auch begeistert. Nun sind die Marketer gefragt, wie die Unternehmensinhalte am besten kommuniziert werden können. Es ist davon auszugehen, dass der Content relevant sein sollte, aber was ist denn eigentlich für wen interessant und was nicht?

Wenn es um Social Media geht, sollte die erste Frage sein, welches Ziel man denn überhaupt verfolgt. Möchte man mehr Bekanntheit generieren, sollte man eine hohe Gesamtreichweite anstreben. Ist das Unternehmensziel hingegen, sein Image zu verbessern, zählt eher das

Engagement mit den Posts, denn: viel Engagement deutet auf „guten“ Content hin und dieser ist altersabhängig. Die jüngere Generation interessiert sich beispielsweise eher für amüsante und unterhaltsame Beiträge, während sich die ältere Generation eher auf informative Postings, Nachrichtenartikel und Studien fokussiert. Hier bedarf es tiefgründige Multimedia-Beiträge. Stellt man sich die Frage, zu welcher Uhrzeit man seine Beiträge am besten veröffentlicht, sehe man sich die beliebtesten Nutzungszeiten seiner Zielgruppe an. Während die jüngere Generation beispielsweise eher vor dem Einschlafen und nach dem Aufstehen zum Smartphone greift und soziale Netzwerke durchstöbert, liest die ältere Generation lieber Newsletter während der Arbeitszeit am Computer oder Desktop.

In Deutschland ist Facebook das mit Abstand erfolgreichste soziale Netzwerk. Dies zeigt die HubSpot Studie Report 2017 „THE FUTURE OF CONTENT MARKETING“. 89% der Befragten gaben an, einen Facebook-Account zu besitzen. Was heißt das nun für Unternehmen? Facebook ist ein flexibles Medium, das gerne mit einem bunten Mix aus Bild-, Text- und Video-Elementen bespielt wird, wobei der Hunger nach Video-Content gegenüber dem Vergleichsjahr (2016) immer noch ungestillt ist. Dieser kommt am besten an, wenn er inhaltlich interessant und von hoher Qualität ist. Hingegen sagten 77% der Befragten aus, dass sie keine Videos mögen, in denen man versucht, ihnen etwas zu verkaufen. Stattdessen könnte man zum Beispiel auf 360° Aufnahmen zurückgreifen. Es heißt also, ran an die Kameras und hochwertigen Content einfangen!

Hinzu kommt auch, dass Bewegtbilder im Netz deutlich mehr Aufmerksamkeit erzielen als anderer Content, solange sie kurzgehalten und mit Untertitel versehen sind. Dieser zielt darauf ab, es Nutzern zu ermöglichen, Videos unterwegs und tonlos abspielen zu können. Man erinnere sich an den Trend: weg vom Computer und ran ans Handy. Gerade dabei ist es wichtig, auch Textbeiträge möglichst kurz, präzise und übersichtlich zu gestalten, sodass sie schnell erfasst werden können.

Twitter, LinkedIn und XING sind hingegen eher dafür bekannt, seriöse Business-Texte statt visuellen Content zu stellen. Allerdings sollte man gerade bei längeren Beiträgen darauf achten, dass eine klare Struktur erkennbar ist, die eine selektive Aufnahme erlaubt.

Unabhängig von der Plattform macht es immer Sinn, sich einen Redaktionsplan zu erstellen oder erstellen zu lassen. So behält man einen guten Überblick über all‘ seine Werbemaßnahmen und stellt zielgerichteten sowie kontinuierlichen Content sicher.

Wenn wir nun dem Unternehmen selbst etwas näher kommen, stellt sich natürlich auch die Frage, wo sich denn nun die Zielgruppe über das Unternehmen informiert und Kontakt aufnimmt. Wo wir wieder beim Alter wären. Die jüngere Generation bevorzugt ganz klar das Facebook-Profil, besucht aber gerne auch die Website, die die ältere Generation als erstes besuchen würde. Im responsive Design, sprich mobiltauglich programmiert, erfreuen sich beide über Ihren Auftritt. Dabei kommen Videos besonders gut an, dicht gefolgt vom Newsletter.

Noch Fragen offen? Sprechen Sie uns gerne bei unseren Seminaren oder XING-Events an. Wir freuen uns auf Sie!